EUROSPEEDWAY Lausitz

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Shell Eco-marathon

Neuer Rekord auf dem EuroSpeedway Lausitz aufgestellt

Fünf Jahre hat er gehalten – der Rekord von 3.836 gefahrenen Kilometern umgerechnet auf einen Liter Kraftstoff, den das Team der ETH Zürich beim Shell Eco-marathon Europe 2005 in der Kategorie „Prototype“ aufgestellt hatte.

Jetzt ist er gefallen: Bei der diesjährigen Auflage der Veranstaltung auf dem EuroSpeedway Lausitz (5. bis 7. Mai) ist es dem französischen Team „Polyjoule“ der Polytech‘ Nantes gleich am ersten Tag gelungen, 578 km (4.414 km/l) weiter zu fahren. Doch damit nicht genug. Am letzten Wettkampftag schaffte es die Gruppe um Pauline Tranchard, den eigenen Bestwert noch einmal zu schlagen. 4.896 km/l erreichte ihr Brennstoffzellenfahrzeug – 1.060 km mehr als das Gefährt des Zürcher Teams im Jahr 2005. Damit wurde deren Rekord regelrecht pulverisiert und die 4.000er Marke nicht nur geknackt, sondern die 5.000er bereits in Sichtweite gebracht.

Um eine bessere Vorstellung zu bekommen: Der neue Rekord von 4.896 km/l entspricht der Strecke vom Nordkap in Norwegen bis hinunter in die Stiefelspitze Italiens – also einmal quer durch Europa. Auf den Plätzen hinter den Siegern aus Nantes folgte in der Kategorie „Prototype“ ein weiteres französisches Team vor den Studenten der University of Applied Sciences Offenburg und der Mannschaft der FH Trier. Auch die Lokalmatadore der Hochschule Lausitz konnten sich freuen. Mit ihrem Fahrzeug „LaDy“ erreichten sie den hervorragenden 21. Platz von insgesamt 99 startenden Teams.

In der Kategorie „Urban Concept“ konnte der Rekord von 1.246 km/l, der 2009 von der norwegischen Norges Tekniske og Naturvitenskapelige Universitet aufgestellt wurde, nicht geknackt werden. Das beste Team in diesem Jahr, die Studenten der niederländischen De Haagse Hogeschool, erreichten nur 747 km/l. Auf Platz zwei fuhr das Team der FH Trier mit knapp 701 km/l.

Der Design Award „Prototype“ ging an die italienische Politecnico di Torino. Bei „Urban Concept“ wurde der Designaward an das Fahrzeug „Nios“ (siehe Bild rechts) der Hochschulen Burg Giebichtstein Halle, Chemnitz und Merseburg verliehen.

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